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Enthärtetes Wasser dauerhaft trinken?

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Hallo

Im Moment haben wir noch keine Anlage, überlegen aber uns eine anzuschaffen.

Einen wichtige Frage hätten wir aber noch.

Kann man das enthärtete Wasser bedenkenlos trinken?

Also ich meine wir trinken nur das Wasser aus der Leitung, ungekocht.

Teilweise einfach so, teilweise mit Kohlensäure versetzt, aber immer das Leitungswasser.

Wie ist das aus gesundheitlicher Sicht?

 

Gruß
Gefragt 22, Jan 2016 von Anonym

2 Antworten

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Hallo,

enthärtetes Wasser ist weiterhin bedenkenlos trinkbar. Die Trinkwasserqualität wird durch eine Enthärtungsanlage nicht beeinflusst!!! Lassen Sie sich nicht von diversen Meinungen verrückt machen.
Beantwortet 2, Feb 2016 von ARiffel (2,000 Punkte)
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Das kann ich so nicht stehenlassen.Ich arbeite seit 28 Jahren als Wasserversorger und hab schon die tollsten Sachen erlebt.Natürlich beeinflusst eine Enthärteranlage die Qualität.

Ein Beispiel:Bei mir ist die Wasserhärte 42 Grad und kann mit Chemie nur auf maximal 13 Grad abgesenkt werden,weil dann der Magnesiumgehalt am Grenzwert ist.Ich hab bei uns im Versorgungsgebiet schon Anlagen gesehen,die auf 6 Grad abgesenkt wurden. Magnesiumgehalt ist damit deutlich überm Grenzwert.Ist immer eine Frage wie gut sich der Installateur mit den Werten des Ausgangswassers beschäftigt,oder ob er nur einen schnellen Euro machen will.

Und alles was in die Installation eingebaut wird ist ein Schwachpunkt.Kommt immer auf die Wartung an.Einen rückspülbaren Wasserfilter muss man nach spätestens 2 Monaten spülen.Wer macht das?Ich hab schon welche gesehen,wo Algen drin gewachsen sind.
Beantwortet 29, Mär 2016 von Anonym
Wird durch die Enthärtungsanlage nicht der Magnesiumgehalt gesenkt, anstatt erhöht?
Und was meinen Sie mit "Chemie"?

Ihre Aussage ist nicht richtig! Denn eine Enthärtungsanlage erhöht doch nicht den Magnesiumgehalt!!! Der Magnesiumgehalt im Trinkwasser wird doch durch eine Enthärtungsanlage gesenkt. Im Gegenzug wird der Natriumgehalt erhöht.

Und klar, wenn man von 40° dH auf 0° dH geht, dann liegt der Natriumgehalt über dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung. Das betrifft aber die Wenigsten. Der Großteil unserer Kunden hat eine Wasserhärte von 16 - 20° dH. Wenn man hier auf einen Wert von 4 - 6 ° dH runter geht, dann bleibt auch der Natriumgehalt innerhalb der Trinkwasserverordnung. Damit ist das Wasser weiterhin bedenkenlos trinkbar.

Und in wie fern ist die Aussage über den rückspülbaren Wasserfilter hier relevant? Zunächst sollte in jedem Haus ein Wasserfilter eingebaut sein. Zudem ist doch klar, dass man diesen auch rückspülen sollte. Was wäre denn die Alternative? Ein Kartuschenfilter? Wie oft werden denn hier die Filtereinsätze gewechselt.
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